Erdbeeren – klein, fein und gesund

Ich muss zugeben, in der Erdbeerzeit bin ich verrückt nach den kleinen roten Dingern. Wir haben im Nachbarort ein großes Erdbeerfeld. Schon ganz früh morgens, egal ob in der Woche oder am Wochenende, sieht man  Männer, Frauen, Kinder in gebückter Haltung durch die Erdbeerreihen gehen. So manch eine Frucht wird den Weg in den Korb nicht finden, sondern gleich in den Mund wandern. Macht nichts, naschen ist erlaubt.

Wo kommen sie her?

Als ich vor zwei Tagen wieder am Verkaufsstand vorbeischaute, kam mir plötzlich der Gedanke: Wo kommen die Erdbeeren eigentlich her? Wir nehmen das für so selbstverständlich hin, wenn die Saison da ist. Aber sie sind ja wohl nicht irgendwann in Deutschland aus dem Boden gewachsen und zack, da waren sie nun mal. Also habe ich mich mal schlau gemacht, wem wir die Erdbeeren zu verdanken haben.

 Erdbeertorte

Erdbeeren gibt es schon seit der Steinzeit und die Frucht stammt aus der Familie der Rosengewächse. Im Mittelalter sind kleine Waldbeeren schon großflächig kultiviert worden. Zwei amerikanische Arten der Beeren erreichten im 18. Jahrhundert Europa und durch eine Kreuzung entwickelte sich daraus dann die Gartenerdbeere. Übrigens in der Bretagne. Das ist die Kurzversion. Wer es bis auf das i-Tüpfelchen genau wissen möchte, da gibt es im Internet genug Seiten.

Apfelpfannkuchen mit Erdbeersoße

Apfelpfannkuchen kann ( glaube ich ) jeder. Die Erdbeeren kommen geputzt und gewaschen in ein hohes Gefäß und werden mit dem Pürrierstab pürriert. Nach belieben etwas Zucker dazu.

Was steckt alles drin?

Außerdem sehen so richtig dicke rote Erdbeeren nicht nur toll aus, sondern sie sind auch noch total gesund. Erst einmal hat die Erdbeere wenige Kalorien. Auf 250 g kommen ca. 80 Kalorien. Na das ist doch schon mal was. Da kann gesündigt werden. Außerdem hat die Frucht mehr Vitamin C als Orangen, Kalzium schützt vor Osteoporose, Kalium und Magnesium ist gut für das Herz, ein hoher Anteil an Folsäure und Eisen schützt vor Blutarmut.

Erdbeer-Spargel-Salat (4 Pers.)

500 g Spargel und 500 g Erdbeeren entsprechend vorbereiten. Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, die Erdbeeren halbieren. 5 EL Balsamico, 5 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Spargel bei starker Hitze 5 Minuten braten, salzen, pfeffern und mit 150 ml Gemüsebrühe und 4 EL Dressing ablöschen. Aufkochen lassen, beiseitestellen und abkühlen lassen. 300 g Rucola mit dem übrigen Dressing marinieren und auf Tellern anrichten. Spargel und Erdbeeren darauf verteilen.

Ich habe schon sehr viele Rezepte ausprobiert in dieser Erdbeersaison. Eine kleine Auswahl findest du hier. Wegen mir kann sie noch eine Weile andauern. Die Erdbeer-Plantagenbesitzerin sieht das aber etwas anders. Bei der Trockenheit, sagte sie mir, wird die Saison nicht so lang sein. Schade eigentlich.

 Erdbeer-Crostini mit Ziegenkäse (12 Stck.)

Ofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Ein Baguette in 12 Scheiben schneiden. Salbeiblättchen feinhacken. Erdbeeren halbieren. Die Brotscheiben mit Olivenöl beträufeln und den gehackten Salbei darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. Ab in den Ofen und 10 Minuten backen. Dann etwa 5 Minuten abkühlen lassen. 300 g Ziegenfrischkäse auf die Brotscheiben verteilen und glattstreichen, mit Erbeeren belegen und mit Salbeiblättern garnieren.

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