Bloggerinnen-Treffen, Hameln und ein gehäkeltes Einkaufsnetz

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Eigentlich könnten dies drei Beiträge für sich sein. Du fragst dich jetzt sicher, wie diese Themen zusammenpassen.

Nicht gesucht und doch gefunden

Ich sage immer, es gibt keine Zufälle. Alles was passiert, ergibt einen Sinn. Und so war es auch, als ich Elke von @elkeworks kennenlernte. HIER Ich bekam Anfang 2019 eine Mail von einem Redakteur der Zeitschrift „LandLust“. Die Zeitschrift wollte einen Beitrag über Ü50-Blogger/innen in ihrem Heft 3/2019 bringen und fragte mich, ob ich Interesse hätte, mitzumachen. Ich wollte. Natürlich. Wann hatte ich schon einmal die Gelegenheit mit meinem Blog in einer Zeitung zu sein?

Außer mir waren noch vier Blogger/innen vertreten. Alle hörten sich sehr interessant an. Ich weiß gar nicht mehr, ob Elke mich oder ob ich sie angeschrieben habe. Aber, das ist im Nachhinein auch völlig nebensächlich. Wichtig ist nur, dass wir dadurch in Kontakt gekommen sind. Mails gingen hin und her. Später kamen noch Whats-App-Nachrichten. Wir fanden uns bei Instagram und Facebook. Wir wussten uns auf diesen Wegen immer etwas zu erzählen. Die Chemie hat sofort gestimmt und so beschlossen wir, ein erstes Treffen muss her. Ich schaute mir auf der Karte die Strecke zwischen ihrem und meinem Wohnort an und fand auf halber Strecke den idealen Treffpunkt. Eine Stadt, die wir beide noch nicht kannten. Ein Termin wurde gefunden und dann konnte es losgehen. Dachte ich. Denn dann bekam ich meine Brustkrebsdiagnose. Ich wusste noch nicht, wie der Behandlungsplan aussehen würde, was ich aber wusste, ich wollte dieses Treffe mit Elke unbedingt. Wir haben bis auf den letzten Drücker gewartet und dann stand fest, dass die ganzen Behandlungen erst nach unserem Treffen beginnen sollten.

Hameln - zwei Bloggerinnen auf den Spuren vom Rattenfänger

Auf den Spuren vom Rattenfänger ist vielleicht etwas übertrieben, aber nur etwas. Überall in der Stadt trifft man auf die Steine mit der Ratte.

Als ich in Hameln ankam, wartete Elke schon vor dem Bahnhof. Wir fielen uns um den Hals und verstanden uns auf Anhieb. Vor lauter erzählen mussten wir aufpassen, dass wir den Weg in die Altstadt nicht aus den Augen verloren. Wir steuerten das erste Café an und ich weiß nicht, wie lange wir dort gesessen haben. Wir erzählten viel aus unserem „Bloggerinnen-Leben“. Wie machst du dies? Wie machst du das? Was hältst du davon? Wir konnten beide noch voneinander lernen. Aber auch das Private kam nicht zu kurz.


Hameln ist eine wunderschöne Stadt mit kleinen Gassen und vielen Fachwerkhäusern. Durch Zufall fanden wir auch den Stadtpark und gingen dort spazieren.

Und jetzt komme ich zu Thema Nr. 3. Zu unserem ersten Treffen wollte ich Elke gern eine Kleinigkeit mitbringen. Ich habe zu Hause hin und her überlegt und kam zu dem Entschluss, etwas selbst zu machen, und zwar:

DYS - ein gehäkeltes Einkaufsnetz

Findest du das „old school“? Ich nicht. Gott sei Dank gibt es keine Plastiktüten mehr. Papiertüten sind umweltfreundlicher. Aber noch besser ist eine Einkaufstasche oder -netz. Ich habe im Netz nach einer Anleitung gesucht und habe Elke ein Einkaufsnetz gestrickt. Wenn ich so etwas mache, dann frage ich mich immer, ob das Mitbringsel auch das richtige ist. Es kann ja sein, dass ich damit total daneben liege. Aber ich glaube sagen zu können, dass sich Elke sehr darüber gefreut hat. Sie hat vor zwei Wochen darüber auch auf ihrem Blog einen Beitrag geschrieben. HIER In Hameln hat sie mir gesagt, dass sie so etwas nicht könnte. Das war eigentlich der Auslöser zu diesem Beitrag. Ich wollte Elke eine leichte Anleitung an die Hand geben für ein Einkaufsnetz. Vielleicht auch dir? Also habe ich im Netz nach einer ganz einfachen Anleitung gesucht und bin bei der Initiative Handarbeit e. V. fündig geworden. HIER Also liebe Elke, das kannst du auch. Das Einkaufsnetz ist gehäkelt.

Leider ist meins bis zur Fertigstellung dieses Beitrags nicht fertiggeworden. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass stricken und häkeln für meinen Arm nach der Brust-OP nicht so gut ist. Wenn ich zuviel handarbeite, dann schwillt mir der Arm unter der Achsel an. Meine Physiotherapeutin hat mir einen Tipp gegeben, wie ich das verhindern kann. Das muss ich aber erst ausprobieren und hoffe, dass es was bringt.

Vielleicht hast du Lust bekommen, auch ein Einkaufsnetz zu häkeln und auf diese Weise etwas für die Umwelt zu tun.

Viele Grüße und bleib weiterhin gesund

Gudrun

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Gabi

    Hallo Gudrun – ich war ja in München bei einem Bloggertreffen 2018? Das war auch sehr schön, wenn man sich persönlich kennen lernt. Voriges Jahr hatte ich auch wieder einmal einen Handarbeitsanfall und wollte mir ein eher kleines Täschchen häkeln grade so für Handy, Lippenstift und Geld. Es ist noch nicht fertig….oh Schande. Liebe Grüße Gabi

    1. Gudrun

      Hallo Gabi,

      ich bin ein Strick-Junki 😀. Jetzt muss ich mir meine Strick-Zeit etwas einteilen.

      Liebe Grüße
      Gudrun

  2. Elke

    Gudrun Du bist mein “ Lieblingsmensch “ und Schatz !

    Bin ich froh das ich Dich gefunden habe und wir uns bald. ….. 🙂

    Das mit der Anleitung werde ich gleich an Pfingsten mal versuchen und wenn es in deinen Ohren klingelt,
    dann bin ich gerade am fl…. weil es nicht so will wie ich gern möchte.

    Ich habe dann auch schon eine Lösung.

    Danke für deinen so schönen Blogartikel.

    Bisous, Elke

    1. Gudrun

      Liebe Elke,
      ich glaube, ich werde kein fluchen hören. Du schaffst das. 🤗
      Ich wünsche dir ein und deinem Mann ein schönes Pfingstfest.
      Liebe Grüße
      Gudrun

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