Stricken, lesen, Podcast hören – das mache ich in schwierigen Zeiten

*Dieser Text hat Werbung für Wolle, Bücher und Podcast*

Lockdown hin oder her. Langeweile hatte ich noch nie. Nicht als Kind oder Jugendliche und jetzt auch nicht. Mich interessiert so viel, dass ich nicht weiß, was ich zuerst oder zuletzt machen soll. Die Entscheidung fällt manchmal nicht leicht.

Was mir so langsam zu schaffen macht, das sind die Berichte im Fernsehen und die Zahlen. Sie steigen täglich. Irgendwie drückt die ganze Situation aufs Gemüt. Ich habe mich die ganzen Monate zurückgehalten und gut überlegt, wann ich mich mit wem treffe. Mit Mund-Nasen-Schutz sowieso. Vor gut einer Woche waren mein Sohn und meine Schwiegertochter eine Woche in Quarantäne. Gott sei Dank war nichts. Und vor ein paar Tagen schrieb mir eine Bekannte, dass ihre Chefin an Corona erkrankt ist. Da wird mir dann aber schon etwas komisch. Gerade wenn es um Familie geht. Nun ist aber Schluss mit mimimimi und kommen wir zu den schönen Dingen.

Ich bin ein Strick-Junkie…

ich kann nicht anders. Kaum habe ich ein Teil fertig, dann überlege ich schon, was mir als Nächstes gefallen könnte und was ich gerne stricken möchte. Mein letztes Stück war diese Jacke. Sie ist wunderschön weich und aus SANDNES GARN gestrickt. Es war meine erste Jacke und ich war wirklich skeptisch, ob die was wird. Ich habe sie schon ganz oft getragen, wenn ich kurze Wege zu erledigen hatte. Rein ins Auto, raus aus dem Auto.

Neuerscheinungen gibt es viele, doch was liegt auf meinem Bücherstapel

Ein neues Buch hat seinen Platz auf meinem Bücherstapel gefunden. Es liegt nicht nur da, ich habe auch schon angefangen zu gelesen. Und da ich so ein Frankreich-Fan bin, spielt es natürlich…. Genau, in Frankreich. Besser gesagt in Paris. Es heißt GRAND PARIS und wurde von Stefanie von Wietersheim geschrieben. Sie erzählt in einer sehr schönen, leichten und humorvollen Art, wie sie und ihr Mann sich den Traum vom Pariser Leben erfüllen. Beide sind große Paris-Fans, waren schon ganz oft dort und wollten schon immer dort leben. Ein Job-Angebot für beide machte es möglich. Sie erzählt über ihre Wohnungssuche. 6 qm in einem mittelguten Viertel kosten als Eigentumswohnung z. B. 45000 €. Ein Appartement mit 3 – 4 Zimmer kostet eine satte Monatsmiete von 2500 €.

In der ersten Woche war sie eine Flaneure, eine, die umherstreift, schaut und genießt, in der Stadt, der Metro und in den Kaufhäusern. Das Schöne ist, dass am Seitenrand des Buches Hinweise über Restaurants, Kaufhäuser und Geschäfte mit Straße und Homepage stehen, über die sie gerade auf dieser Seite berichtet. Also ist das Buch auch ein Reiseführer der ganz besonderen Art. Wusstest du, dass das Kaufhaus Printemps das schickste Kaufhaus-Klo der Stadt hat? Paris als Tourist besuchen oder dort zu leben, das sind Welten.

Wenn ich nicht lese,dann höre ich

Podcast

Bis vor ein paar Monaten konnte ich mir gar nichts darunter vorstellen. Dann fand ich 2 Frauen 2 Brüste mit Paulina und Alex. Über die beiden habe ich ja HIER schon mal berichtet.

Seid 3 Wochen bin ich totaler Fan von dem Podcast Hotel Matze. Drauf gebracht hat mich Andrea vom @Dreiraumhaus. Sie erzählte in ihren Storys immer, dass sie Hotel Matze auf langen Autofahrten hört. Neugierig geworden, habe ich mir die Seite auf mein Tablett geladen. Matze Hielscher kannte ich bis dahin auch nicht. Früher war er Bassist in einer Indieband. Er hat ein digitales Stadtmagazin mit dem Namen „Mit Vergnügen“ mitgegründet und Podcast ist seine große Leidenschaft.

Wenn ich nur höre und nicht sehe, dann muss mich die Stimme fesseln. Ich habe mich vor einigen Jahren an Hörbücher herangetastet. Jaaa, aber wenn die Stimme mich nicht in ihren Bann zieht, dann habe ich das Buch doch lieber gelesen als gehört. Bei Matze Hielscher ist es die Stimme und seine Fragen. Er stellt verdammt kluge Fragen. Und natürlich müssen mich die Menschen fesseln und interessieren. So ein Podcast kann dann schon 60, 90 oder 170 Min dauern. Bisher haben mich Christine Westermann, Katja Riemann, Dunja Hayali und Andrea Petkovic fasziniert. Jede auf ihre Weise.

Was ich sonst noch so mache? Immer mal wieder? Ich zeichne gerne, in der AHB habe ich angefangen zu malen. Zur Entspannung male ich auch Mandalas aus. Ich habe, mit einer längeren Unterbrechung, einen Roman geschrieben und ich fotografiere für mein Leben gern. Man könnte sagen, ich tanze auf vielen Hochzeiten.

Und was machst du so in diesen schwierigen Zeiten?

Bis bald

Gudrun

 

 

 

Podcast-Bild von Tumisu auf Pixabay

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Maksi

    Moin Gudrun,
    ich lass‘ einfach mal nur ein paar liebe Grüße hier und sage dir, dass ich gerne bei dir mitlese. Noch fühle ich mich nicht „berufen“ irgendwo meinen Senf dazu zu geben. Aber noch nicht, heißt ja nicht … 🙂
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir mit lieben Grüßen
    Maksi

    1. Gudrun

      Hallo, guten Morgen liebe Maksi,
      das freut mich aber, dass du liest und einfach nur ein Gruß zum Wochenbeginn finde ich schön. Ich habe mal bei dir reingeschaut, aber wirklich nur überflogen. Wir sind ja was gleichaltrig und Rentnerinnen. Ich schaue mich bei dir mal etwas genauer um, aber der erste Blick hat mir schon gefallen. Danke, dass du mich bei der Liste der oft gelesenen Blogs führst.
      Ich wünsche dir eine schöne Zeit und vielleicht bis bald.
      Gudrun

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