Herbst ist Eintopfzeit

*Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung*

Laubfärbung und Sonnenschein machen es uns leicht, den Herbst zu lieben. Heute war gerade noch einmal so ein Tag und ich habe einen tollen Waldspaziergang gemacht. Wie ein kleines Kind bin ich durch das Laub gelaufen und es raschelte so schön unter meinen Füßen. Aber was, wenn die Temperaturen immer weiter in den Kellfer fallen und ein stürmischer Wind um die Hausecken fegt? Anfang der Woche mussten einige Autofahrer schon kratzen.

Ich gebe zu, ich bin ein Sommermensch. Ich habe es nicht so mit Herbst und Winter. Wenn ich nach Silvester den neuen Kalender aufhänge, dann freue ich mich, wenn es kalendarisch wieder aufwärts geht. Aber an der Jahreszeituhr können wir nun mal nicht drehen und das ist auch gut so.

Gibt es etwas, was ich an dem Herbst mag? Kurz überlegt. Ja. Tee. Es gibt leckere Teesorten, die ich nur im Herbst trinke. Aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

Herbstzeit = deftiges Essen

Wenn der Herbst kommt, dann wird in der Küche wieder deftiger gekocht. Das muss nicht heißen, dass es ungesünder ist. Bei uns gab es den ersten Kartoffeleintopf. Und weil für einen Eintopf doch viel geschnippelt werden muss, koche ich, damit es sich lohnt, gleich für zwei Tage. Wer kennt das nicht. Falls dann immer noch etwas übrig sein sollte, dann wird der Rest eingefroren. Ein Eintopf aufgewärmt, schmeckt noch viel besser. Oder?

Da wir einen Garten haben, ist das Gemüse natürlich frisch, frischer geht es gar nicht (so lange bei der Jahreszeit noch etwas im Garten zu finden ist). Am Montag hat Enkelkind Nr. 2 die Mohrrüben im Garten entdeckt (ein paar haben wir immer noch stehen) und hat gemeint, die müssen raus. Beim Mittagessen hat er so lange den Opa bequatscht, bis dieser mit ihm danach in den Garten ist und beide haben Mohrrüben geerntet.

Heute habe ich einen schnellen Kartoffeleintopf mitgebracht. Jedes Gericht, dass das Wörtchen schnell beinhaltet, das hat sofort meine Aufmerksamkeit. Diesen Eintopf habe ich bei einfach malene gefunden. Ein toller Foodblog HIER, bei dem ich ganz oft vorbeischaue. Trotzdem sollte man sich bei einem Eintopf nicht auf das Wörtchen schnell verlassen, denn das Gemüse putzen und schnippeln, das braucht dann doch seine Zeit.

Eintopf wärmt so schön von innen

Lange Rede kurzer Sinn, hier kommt das Rezept. Es ist für 6 Portionen.

2 Kilo Kartoffeln, 2 – 3 Zwiebeln, 1 Bund Suppengemüse, 100 g durchwachsener Speck, Rapsöl, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Thymian, 4 – 5 Würstchen

Kartoffeln schälen und würfeln und das Suppengemüse putzen und klein schneiden. Den Speck in Würfel schneiden und die Zwiebeln fein haken.

Den Speck in heißem Öl anbraten und dann die Zwiebeln dazugeben. Alles glasig dünsten. Es kann sogar etwas braun werden, denn der Bratensatz gibt das richtige Aroma.

Dann kommt das Gemüse dazu, kurz mitbraten und alles mit Gemüsebrühe auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und vor sich hin köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Zum Schluss die Würstchen in Scheiben schneiden und in der Suppe heiß werden lassen.

 

 

Guten Appetit

 

Aber vielleicht hast du auch ein leckeres Eintopfrezept, welches ich vielleicht noch nicht kenne? Lass mal hören.

Liebe Grüße

Gudrun

 

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8 Antworten

  1. Liebe Gudrun,
    total köstlich klingt das. Ich bin wie du sehr Sommer, aber das deftige Essen des Herbstes und das Winters, da bin ich dabei.
    Danke für die tolle Idee.
    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Liebe Gudrun,

    ich liebe Eintöpfe, schon als Kind. In allen Variationen. Nur das ich da so einen *grins* zuhause habe, der Eintöpfe naja mag. Nur eben nicht soviel wie ich. Aber ich werde jetzt mal wieder einen machen. Da muss er eben durch. *lach*.

    Danke für deinen schönen und leckeren Artikel. Ich habe jetzt Hunger….

    Ganz liebe Grüße
    Elke

    1. Gern geschehen. Ich koche auch immer etwas nach, wenn ich es bei anderen gelesen habe. Da bin ich für jede Inspiration dankbar.

      Liebe Grüße
      Gudrun

  3. Liebe Gudrun, ich bin zwar überhaupt kein Herbstfan, aber deine Bilder machen trotzdem Lust darauf – durch den bunt gefärbten Wald zu spazieren und die Herbstsonne genießen ist sicherlich was Schönes. Aber der Herbst kann ja auch anders, mit Morgennebel, Nieselwetter und Sturm und da ist dann natürlich ein warmer Eintopf die beste Nahrung. Ich mag die diversen Varianten total gerne, am liebsten aber jene, bei denen Kartoffeln dabei sind oder gleich die Hauptrolle spielen. Momentan gibt es bei uns Kürbis in allen Varianten – das ist für mich auch ein typisches Herbstessen.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe Gesa

    1. Liebe Gesa,
      ja, eine Kürbissuppe ist auch nicht zu verachten. Die kommt demnächst auch mal wieder auf den Tisch.
      Herzliche Grüße
      Gudrun

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