Granola Knusper-Frühstück

Gesundes Frühstück

Wie oder was frühstückst du morgens? Toast, Brötchen, Joghurt, Früchte, Müsli? Auswahl gibt es genug. Ich war lange Zeit festgefahren in meinem Frühstücksritual und aß nur Vollkorntoast und am Wochenende Mehrkornbrötchen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.

Mit gesunder Ernährung hatte ich mich schon vor meiner Brustkrebserkrankung beschäftigt, aber das Frühstück wurde stiefmütterlich vernachlässigt. Dann bin ich auf den Blog “einfach malene” HIER aufmerksam geworden. Sie ist Food-Bloggerin und bringt einfache, schnell zubereitete und leckere Rezepte. Bei ihr fand ich das Rezept für ein Knuspermüsli.

Die Müslis, die ich bis dahin im Handel gekauft hatte, überzeugten mich nicht. Entweder zuviel Zucker und ein (angeblich) zuckerfreies Müsli schmeckte mir nicht. Man muss sich wirklich wundern, wie der Körper sich an Zucker gewöhnen kann. Ich habe auch verschiedene Bio-Produkte ausprobiert, aber mein kleiner sprechender Zuckerwürfel auf der rechten Schulter hat mir jedes Produkt madig gemacht.

Müsli selbstgemacht

Das selbstgemachte Granola Knuspermüsli von Malene wollte ich nun ausprobieren. Ihr Rezept ist ein Apfel-Zimt-Knuspermüsli, aber eigentlich kann man das Müsli mit allem essen, was einem schmeckt. Bananen, Heidelbeeren und Kiwis habe ich schon probiert. Gesüßt wird das Granola mit Honig oder Ahornsirup. Probier einfach aus, was dir schmeckt. Dieses Müsli mag ich auch für den kleinen Hunger zwischendurch.

Die Menge des Rezepts sind genau zwei Backbleche, die du zusammen in den Backofen schieben kannst. Dazu heizt du deinen Ofen auf 150 Grad vor und lässt dann das Müsli 30 Minuten rösten. Vielleicht dauert es auch ein wenig länger oder kürzer. Jeder Backofen heizt anders. Das erste mal habe ich gedacht, das Müsli wäre nichts geworden, denn es war noch ganz weich. Aber wenn es auskühlt, wird es fest und ich konnte es in kleine Stücke brechen. Es kommt dann in meine Aufbewahrungsboxen, schön luftdicht verschlossen und so bleibt es knusprig bis zum letzten Bissen. Ich mag das Granola-Müsli ab liebsten mit Milch. Letztens habe ich Hafermilch dazu ausprobiert. Auch das hat mir sehr gut geschmeckt.

Beim ersten Einkauf für das Müsli habe ich in meinem Supermarkt leider nicht alle Zutaten bekommen. So habe ich einfach improvisiert und etwas anderes dafür genommen. Zum Beispiel habe ich kein Kokosöl bekommen. Da bin ich dann einfach auf Sesamöl umgestiegen. Das Öl ist außerdem sehr gesund und senkt u. a. einen erhöhten Blutfettspiegel, hilft bei der Vorbeugung gegen Osteoporose und Arterienverkalkung und festigt die Zähne. Für den Kokosgeschmack habe ich ein wenig Kokosmilchpulver hinzugegeben.

Das ist meine Müslimischung

40 g gehobelte Haselnusskerne, 40 g gehobelte Mandeln, 500 g grobe Haferflocken, 20 g Dinkel Pops, 15 g gehacktes Trockenobst, 130 g Ahornsirup, 100 g Sesamöl, 20 g Kokosblütenzucker, 20 g Kokosmilchpulver, eine Prise Salz

Die Haselnüsse, Mandeln, Haferflocken, Dinkel Pops, das Kokosmilchpulver, das Salz und das Trockenobst in eine große Schüssel geben und gut vermischen.

Den Ahornsirup, das Sesamöl und den Zucker in einem Topf erhitzen und über die trockenen Zutaten geben und alles gut vermischen.

Die Masse auf zwei Backbleche verteilen, die du vorher mit Backpapier ausgelegt hast. Beide Bleche ab in den Ofen und bei 140 – 150 Grad ca. 30 Minuten rösten.

Danach alles auskühlen lassen, vorsichtig in Stücke brechen und in luftdichte Haushaltsdosen geben.

Jedenfalls kaufe ich kein fertiges Müsli mehr. Hier weiß ich, was drin ist.

Und hier kommst du zu dem Original Apfel Zimt Knuspermüsli – gesund & lecker von Malene

Egal, welches du ausprobierst, lass es dir schmecken.

Liebe Grüße

Gudrun

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. gertrud carey

    Guten Morgen liebe Gudrun

    Das Thema „gesundes Müesli“ ist zur Zeit genau mein Thema. Ich mag zum Frühstück am liebsten ein knuspriges, knackiges Müesli, das wenig Zucker enthält und auch wenig Kohlenhydrate. Es geht mir genauso wie Dir – ich stehe oft minutenlang vor dem Regal im Supermarkt, das Angebot ist ja riesig.. Die günstigen Produkte haben viel zu viel Zucker, die ohne Zucker müssen nachgesüsst werden damit man sie überhaupt geniessen kann.
    Ich werde also Dein Rezept ausprobieren, weil ich Haferflocken gerne mag und auch sehr gerne mit Ahornsirup süsse. Ich bin gespannt was ich da so zaubern kann.
    Vielen Dank fürs Rezept Gudrun, hab einen guten Start in die neue Woche, der Herbst lässt grüssen!
    gertrud

    1. Gudrun

      Liebe Gertrud,
      dieses Müsli ist wirklich knusprig und du kannst es auch noch etwas abwandeln. So wie du magst. Vielleicht magst du mir mal erzählen, wie es dir geschmeckt hat.
      Liebe Grüße
      Gudrun

  2. gertrud carey

    Liebe Gudrun
    Ich habe Dein Rezept ausprobiert, und ich muss sagen, es hat mir richtig Spass gemacht. Ich bin überrascht wie einfach sich so eine Knuspermischung nach ganz eigenem Geschmack herstellen lässt. Vielen Dank für Deinen Anschubser, unser Müesli machen wir jetzt nur noch selbst. Ich habe es etwas abgeändert, da ich grad keinen Ahornsirup zur Verfügung hatte, habe ich „Birno“ genommen. Das ist ein Birnendicksaft, eine Art Birnenhonig, und es eignet sich wunderbar zum Süssen..Ich weiss nicht ob Ihr das in Deutschland kennt, es ist wohl eher ein ganz typisch schweizerisches Produkt..
    Kurz und gut, das Müesli ist sehr lecker, und alle mögen es..

    Hab einen schönen farbigen Herbsttag, liebe Grüsse

    gertrud

    1. Gudrun

      Liebe Gertrud,
      das freut mich ausserordentlich, dass dir das selbstgemachte Müsli schmeckt. Und wunderbar ist doch, dass man es immer mal wieder abwandeln kann.
      Ich grüße dich ganz herzlich
      Gudrun

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