Eine Frage im Vertrauen

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Eigentlich sollte dieser Beitrag ein ganz anderer werden. Auf meiner To-do-Liste stand entweder ein Beitrag über das Malen oder über grüne Zebras. Aber dann ist mir das Leben dazwischen gegrätscht. Wie das immer so ist und dann ganz plötzlich.

Jetzt mal eine Frage ganz im Vertrauen. Wie hältst du es mit den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co? Wieviel Zeit verbringst du da am Tag? Hast du dir ein Zeitfenster gesetzt oder schaust du gefühlte 99 mal da rein? Und wenn du ein Zeitfenster hast, kannst du das einhalten oder wird es dann doch mehr?

Auf den Punkt gebracht

Na, jetzt komme ich mal auf den Punkt. Ich nutze natürlich auch die sozialen Netzwerke. Als Bloggerin ist das nun mal so. Ich will auf dem Laufenden bleiben und natürlich selbst auch gelesen werden. Bei mir sind in den letzten Monaten durch meinen Blog und durch Instagram spannende Dinge passiert. Alles war dabei, von einer Kooperation über einen kleinen Beitrag über mich und meinen Blog in einer Illustrierten, die Anfrage einer PR-Agentur und eine Anfrage, ob eine Zeichnung von mir für ein Kinderbuch verwendet werden kann. Alles ist möglich heutzutage und alles über die sozialen Netzwerke. Und trotzdem sollte uns klar sein, dass sie nur ein winziger Teil unseres Lebens sind und wir ihnen nicht so viel Bedeutung beimessen sollten. Sie haben auch negative Seiten.

Ich habe mich dabei ertappt, dass ich doch ganz viel Zeit auf Instagram und Facebook unterwegs war. Es war mir klar und doch habe ich immer wieder zum Handy gegriffen, wenn es in mein Blickfeld kam. Es lag auf dem Tisch, ich ging daran vorbei und schwupps: Ach mal schauen, ob es was Neues gibt. So viel neues konnte es gar nicht geben, nach dem letzten Mal draufschauen. Zuviel Social Media kann auch krank machen. Die jungen Leute wollen das nicht wahrhaben, aber wer kann noch ohne Handy. Allein wenn ich Bus fahre und vorne einsteige, mein Blick geht durch den Wagen, dreiviertel aller Fahrgäste schauen auf’s Handy. An der Bushaltestelle stehen die Leute und warten und was machen sie….. sie schauen auf’s Handy. In einem Restaurant fiel mir ein junges Pärchen auf. Sie saßen sich gegenüber , daddelten auf ihrem Handy und sprachen kein Wort miteinander. Auch als das Essen kam, wurde es nicht weggelegt. HALLO! Was passiert da?! Der Prozess beginnt schleichend und wenn man nicht aufmerksam und achtsam ist, ist man sehr schnell drin in der Spirale.

Mir ging es in den letzten vier Wochen an manchen Tagen nicht gut und ich ahnte was. Mir ist es ja schon aufgefallen. Am Sonntag habe ich mich dann in eine stille Ecke verzogen und habe mein Verhalten in den sozialen Netzwerken mal genauer reflektiert und heraus kam nichts Gutes. Umdenken ist angesagt. Ich klinke mich nicht komplett aus, das will ich nicht. Aber es gibt jetzt auch bei mir ein Zeitfenster am Tag, in dem ich bei Facebook und Instagram vorbeischaue, lese, meine Beiträge bringe und das war’s dann.

Entschuldigung

Eigentlich muss ich mich bei meinem Körper entschuldigen, dass ich es habe soweit kommen lassen und ihn total durcheinander gebracht habe.

So, das war nun mal ein etwas ernsteres Thema hier und nicht nur lebe – liebe – lache. Ich hätte es auch unter den Teppich kehren können und hätte dir vorgemacht, wie toll doch alles bei mir ist. Aber ich habe nicht tagtäglich eine rosarote Brille auf und lasse bunte Luftballons steigen. So ist das Leben leider nicht.

Mit der Zeit wird die Zeit immer wichtiger.

(Visual Statements)

Ach, noch was, das mit dem Zeitfenster habe ich natürlich gleich umgesetzt und was soll ich dir sagen, es geht mir schon bedeutend besser.

Wie geht es dir mit den sozialen Netzwerken?

Bildnachweis: Gudrun Lochte

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Hallo Gudrun,

    mir geht es ebenso. Ich möchte mit meinem Blog ein kleines Business aufbauen.
    Da muss man sowieso immer präsent sein aber eben „nicht immer „. Das mit dem Zeitfenster ergibt sich bei mir in der Firma automatisch.
    In der Frühstückspause und in der Mittagspause darf man das Handy rausholen. Klar und zuhause beim abschalten beim Tee oder Kaffee,
    da schwups schaut man bei Instagram oder Facebook vorbei.

    Mir ist nur aufgefallen, wenn ich beim Arzt bin, das fast jeder in sein Handy in der Hand hat. Das hat mich schon überrascht und ich wollte meines gerade weglegen und mir eine Zeitschrift nehmen. Das war leider ein Satz mit x – veraltete Zeitschriften und absolut nicht interessant oder informativ. Also … Handy her…

    Liebe Grüße
    elke von elke.works

    1. Liebe Elke,
      ja, meinen Blog lasse ich da außen vor. Das ist mein Baby und wenn sich da aus meiner Arbeit noch etwas ergibt, umso schöner. Aber manchmal merke ich dann doch, dass der Griff zum Handy einfach nur aus langer Weile passiert oder im Vorbeigehen, egal wo es gerade liegt und dann bleibt man wieder hängen. Im Bus schaue ich einfach nur mal aus dem Fenster und lasse die Gegend an mir vorbeiziehen. Man kann auch da abschalten. Kein Handy. Aber jeder macht das anders.
      Für heute liebe Grüße
      Gudrun

  2. Deine Bericht ist so wahr. Ich beobachte überall die Handys usw ob Arzt ob Bus selbst die Mütter die ihre Babys
    schieben im Kinderwagen haben das Handy an. Wenn meine Enkel kommen, herrscht hier auch Handyverbindung und es geht!

    Ich habe jetzt mein Zeitfenster drastisch gesenkt und meine App ist nur auf dem iPad. Das ist zuhause. Damit entfällt erstmal der Blick aufs Handy…..
    Mein neues Motto ist : meine soziales Netzwerk findet draußen statt

    Ob ich es wohl einhalte……..
    Liebe Grüsse Petra

    1. Hallo Petra,
      super Einstellung. Ja, wenn man nicht aufpasst, ist man schnell drin in der Spirale.
      Ich habe jetzt auch runtergeschraubt. Man muss nur vernünftig damit umgehen.
      Liebe Grüße
      Gudrun

  3. Hallo Gudrun
    da ich nicht mehr arbeiten gehe habe ich Zeit – vormittag schaue ich gerne bei FB rein – am Wochenende surfe ich durch verschiedenen Blogs. Allerdings gibt es Tage wo ich einfach gar nicht einschalte oder das Handy bewußt weg lege. Das ist wirklich sehr befreiend. Ich will auch noch mehr aus meinem Blog herausholen aber nicht um jeden Preis – wenn es auf meine Weise nicht funktioniert, dann eben nicht. Es ist aber manchmal ganz gut, wenn Frau andere Wege geht wie empfohlen. Damit bin ich in meinem Geschäft auch ganz gut gefahren. Liebe Grüße Gabi

    1. Hallo liebe Gabi,
      da machst du es doch komplett richtig. Meinen Blog lasse ich da außen vor. Wenn ich für den was machen
      möchte, muss, will, dann tue ich es auch. Instagram usw. müssen warten.
      Liebe Grüße nach Österreich
      Gudrun

  4. Liebe Gudrun,
    da hatten wir beide wohl ähnliche Überlegungen. Mir wurde es echt zuviel mit social media und das ganz ohne Not. Mir ging es nicht sonderlich gut und daran war ein wenig auch meine Nutzung digitaler Medien beteiligt. Kurzerhand habe ich meinen Instagram-account gelöscht, zack – aus und vorbei.
    https://allegriaslandhaus.de/2019/05/instagram-es-ist-aus-mit-uns/
    Ich fühle mich immer noch wie befreit und in der Folge habe ich auch in Facebook weniger herumgeklickt. Eins zieht das andere offenbar nach sich. Inzwischen geht es mir besser. Smartphone und PC sind ab 20 Uhr AUS.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Karen, ja, mit den Social Media muss man auch aufpassen, dass es nicht zur Sucht wird. Jetzt geht es mir wieder besser. Der PC bleibt abends auch aus. Nur wenn mein Mann abends mal Fußball schaut, dann schreibe ich auch nach 20 Uhr an meinem Buch weiter. Aber dann kann ich später nicht einschlafen, weil ich dann die Geschichte in Gedanken weiterspinne 😉 Aber mal will man ja auch mit einem Projekt fertig werden, gerade, wenn es einem so am Herzen liegt. Da merke ich, dass der Blog auch viel Zeit braucht.
      Herzliche Grüße

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