Von Übermut und anderen Unterbrechungen

*Dieser Beitrag enthält Werbung ohne Auftrag*

Da brachte mir im Juli der Postbote doch ein kleines Päckchen. Dabei hatte ich gar nichts bestellt. Aber man muss nicht immer etwas bestellen, damit der Postbote an der Tür klingelt. Da kommt einfach so ein viereckiges etwas in Packpapier eingepackt. Ich habe es dankend angenommen und habe es auf dem Weg ins Wohnzimmer hin- und hergedreht. Es hat etwas gedauert, bis der Groschen gefallen ist. Entschuldige Elvira, ich bin untröstlich. Das Päckchen war von einer tollen Bloggerin. Evira Loeber auch die Septemberfrau genannt.

Sie liest auf meinem Blog, ich lese bei ihr. Vielleicht nicht regelmäßig, aber immer wieder. So hatte sie auch von meiner Erkrankung erfahren und dieses Päckchen auf den Weg geschickt, um mir eine Freude zu machen. Wie finde ich das denn? Mal ganz ehrlich. Ich finde es einfach wunderbar. Mir wurde es ganz warm ums Herz. Dabei kennen wir uns nicht persönlich.

Und für mich Lachyoga-Übermütige ist der Titel natürlich wie gemacht.

Übermütig

Dazu fällt mir eine Geschichte ein, da war ich wirklich übermütig und ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke. Manch einer würde vielleicht sagen, mich hatte der Hafer gestochen :).

Die Komfortzone verlassen oder einfach mal übermütig sein

Dass ich Lachyoga-Leiterin bin, das habe ich ja schon einige Male erwähnt. Vielleicht warst du schon in meiner Rubrik „Lachen macht glücklich“. Vor einigen Jahren besuchte ich samstags immer den Lachklub. Wir waren eine Gruppe von Menschen, die eine Stunde Lachyoga praktizierten (wenn du dir so gar nichts darunter vorstellen kannst, dann schau doch mal oben im Menü nach unter „Was ist Lachyoga“). Eine der Teilnehmerinnen sagte mir am Anfang der Stunde, dass sie danach in das große Einkaufszentrum im Schloss gehen und dort lachen wollte. Es war für sie die Komfortzone verlassen und sie wollte sehen, wie die Menschen darauf reagierten. Ich sofort: „Da komme ich mit!“

Wir nach der Stunde also in das riesige Einkaufszentrum. In der Halle standen Ledersessel. Wir suchten uns zwei, die sich gegenüberstanden und setzen uns. Nun muss ich dazu sagen, dass wir zwei Frauen, was das Lachen anbelangte, wirklich einen Draht zueinander hatten. Wir mussten uns nur anschauen und konnten auf Kommando herzhaft lachen. So saßen wir in diesen Sesseln, schauten uns an und konnten uns vor Lachen nicht halten.

Allein die Gesichter der Menschen, die an uns vorbeigingen, brachten uns immer erneut zum Lachen. Manche schauten uns nur groß an und schüttelten den Kopf. Andere grinsten und gingen weiter und einige blieben stehen und ließen sich von unserem Lachen anstecken. ES WAR HERRLICH.

Da passt das schöne Zitat von Ernst Ferstl:

Zur Lebenslust gehört auch ein bisschen Übermut

Worum geht es nun aber in dem Buch ÜBERMÜTIG von Gisela Matthiae. Es geht um 52 Unterbrechungen, Umwege und Überraschungen. Für jede Woche des Jahres. Immer wird von uns Leistung verlangt, das ganze Jahr über. Am besten noch effektiv, bei guter Laune und einem strahlenden Lächeln. Aber da gibt es noch die anderen kleinen Momente. Eine kurze Pause, ein Durchatmen und innehalten. Dann kann man zu diesem Buch greifen und eine Geschichte lesen und vielleicht wird danach das Tempo anders sein, die Gespräche anders verlaufen und die Gedanken haben sich verändert.

Lieber übermütig als unterwürfig

(Stefan Wittlin)

In diesem Sinne, sei manchmal etwas übermütig. Es wird dir bestimmt guttun.

Alles Liebe

Gudrun

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest

Schreibe einen Kommentar