Die Mosel – zu jeder Jahreszeit schön

*Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung*

 

Vor drei Wochen bin ich von der Mosel zurückgekommen und ich habe mir überlegt, ob ich dir jetzt noch von meiner Reise erzähle. Die Weinlese ist vorbei, den goldenen Oktober haben wir hinter uns und die Moselschifffahrt wird auch bald eingestellt. Also, was soll dich jetzt an die Mosel ziehen. Aber warte ab, da habe ich noch eine Idee.

Goldener Herbst und Weinlese

Wir haben jedenfalls noch ein paar wunderschöne Herbsttage erwischt und sind jeden Tag durch die Weinberge gewandert.

Viele Trauben hingen noch an den Reben und wir hatten die Möglichkeit bei der Weinlese zuzuschauen. Ach, was war es noch romantisch, als viele Helfer mit Eimern durch die Reihen gingen und jede Traube von Hand abschnitten. Und heute? Da fährt ein Ungetüm langsam durch die Reihen und ihm ist keine Steigung zu steil. Alles maschinell. Auch die Winzer haben Probleme, Personal zu finden und die Maschine macht die Arbeit viel schneller.

Wohnen beim Winzer

Unsere Unterkunft hatten wir wie immer bei Bruno Römer einem Winzer, bei dem wir schon viele Jahre unseren Wein beziehen. Die Zimmer sind gemütlich und praktisch eingerichtet und haben (bis auf eins) Zugang zu einer großen Terrasse.

Das Frühstück ist reichlich und abwechslungsreich und natürlich darf selbstgemachte Marmelade, Weingelee und Traubensaft nicht fehlen. Wie bei jedem Aufenthalt gab es natürlich auch eine Weinprobe.

Entschleunigung auf dem Wasser

Ich liebe es, mit dem Moselschiff langsam über den Fluss zu schippern. Auf der einen Seite die Weinberge, auf der anderen Seite Radfahrer, die auf diese Weise die Landschaft genießen.  Und so musste eine Moselfahrt nach Bernkastel-Kues unbedingt sein. In der Stadt laden die Gassen zum Bummeln ein.

Hier wird es süß

Dieser Laden ist ein Paradies für Kinder. Aber ich muss zugeben, auch ich konnte mich nicht satt sehen und habe auch eingekauft. Bonbons, in einigen Regionen hier sagt man auch Drops, Gutsel oder Gutsle. In Österreich sind es Zuckerl und in der Schweiz liebt man Zältli. Hier in Bernkastel-Kues gibt es die historische Bonbonmacherei von „Bonbon Willi“, in der man bei der Herstellung der Bonbons zuschauen kann.

Das Auge isst mit

Wenn du in Kröv bist und möchtest etwas ganz Besonderes essen, dann geh‘ in „Opas Saftladen“. Der Wirt unterhält seine Gäste mit kleinen Anekdoten und Geschichten und seine Frau zaubert in der Küche die tollsten Gerichte mit frischen Kräutern.

Als ich mein Käsebrett bekam, fand ich es viel zu schade, die Kreation zu zerstören. Es war für mich unvorstellbar, dass man diese Kräuter und Blüten alle essen kann.

Die Mosel im November und Dezember

Was kannst du nun im November und Dezember noch an der Mosel machen? Die Weihnachtsmärkte sind dort sehr bekannt und beliebt. Ja, ich kann es kaum glauben, hier scheint heute die Sonne und ich schreibe über Weihnachtsmärkte.

Vom 25.11. – 18.12. ist zum Beispiel in Cochem Weihnachtsmarkt. Nicht nur die Plätze in der Altstadt, auch die verwinkelten Gassen werden mit einbezogen.

Vom 18.11. – 21.12. ist in Bernkastel-Kues Weihnachtsmarkt. Hier kommt der Nikolaus über die Mosel. Das Fackelschwimmen durch die eisige Mosel ist ein Highlight. Über 100 Sporttaucher begleiten den Nikolaus zum Berkasteler Moselufer.

Vom 18.11. – 22.12. leuchten die Lichter in Trier vor dem Dom bis zur Porta Nigra.

Vom 18.11. – 01.01.2023 gibt es in Traben-Trarbach einen besonderen Weihnachtsmarkt. Eigentlich sind es mehrere. Dort geht es tief unter die Erde in die Keller aus dem 16. – 19. Jahrhundert. Schritt für Schritt geht man die illuminierten Stufen hinunter in die unterirdischen Weingewölbe und lässt sich überraschen.

Im Advent fahren teilweise auch die Moselschiffe wieder. Also, eigentlich ist die Mosel zu jeder Jahreszeit schön und es gibt immer und überall etwas zu entdecken.

Vielleicht konnte ich dich etwas inspirieren und neugierig machen, das würde mich freuen.

Liebe Grüße

Gudrun

* * *

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12 Responses

    1. Danke, dass du vorbeigeschaut hast, Mira. Ja, ich bin immer wieder gern an der Mosel und mein Lieblingswein ist da der Riesling.
      Einen schönen Wochenbeginn.

  1. Das sind sehr schöne Eindrücke liebe Gudrun. Eine Mosel-Schifffahrt würde mich schon sehr reizen. Das „Käsebrett“ sieht wirklich hübsch aus. Ich gehe mal davon aus, dass Du es „vertilgt“ hast. Immerhin hast Du noch ein Foto davon 🙂

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Liebe Sabine, ich habe wirklich alle Kräuter und Blumen gegessen und alle hatten einen anderen Geschmack. Mal eine gewisse Schärfe und dann auch mal süß. Ich finde es toll, wer sich damit auskennt.
      Liebe Grüße Gudrun

  2. Ich hatte mal eine gute Freundin in Trier, da war ich öfter zu Besuch. ich fand die Stadt und die Gegend drumherum wunderschön und wollte eine Zeitlang unbedingt nach Trier ziehen. Deine Fotos und Beschreibungen machen tatsächlich Lust auf eine Radtour oder Schiffstour… wie schön das alles aussieht! Ich bin dir deshalb jedenfalls dankbar, dass du den Post noch veröffentlicht hast!
    Liebe Grüße,
    Maren

    1. Ja, wenn ich an der Mosel bin, dann denke ich auch oft, dass ich dort sehr gut leben könnte. Schön, dass dir der Beitrag gefallen hat. Davon ab, ich war auch noch nicht auf den Weihnachtsmärkten dort. Dieses Jahr schaffe ich es nicht, aber vielleicht im nächsten Jahr.
      Liebe Grüße
      Gudrun

  3. Liebe Gudrun,
    ich war einmal beruflich im November im Cochem, da war es still, der Herbst war vorbei, die Weihnachtszeit hatte noch nicht begonnen. Ich hatte mir damals vorgenommen einmal privat an die Mosel zu reisen, hab’s aber irgendwie vergessen, danke für’s erinnern, die Tipps und das urige Hotel im Weingut.
    Herzliche Grüße
    Sigrid

    1. Gern geschehen, liebe Sigrid. Ich weiß nicht, wie oft ich schon an der Mosel war, immer nur so für 5 Tage, und es ist immer wieder schön. Es lohnt sich.
      Liebe Grüße
      Gudrun

  4. Die Mosel und ihre Landschaften drumherum bieten schon einiges fürs Auge.
    Wunderschöne Bilder umrahmt von einem schönen Bericht, vielen Dank! Und vielen Dank für die zahlreichen Tipps!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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