Weniger Zucker – aber schmecken soll es doch

Mal gleich vorweg, ich habe keine guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Die Themen gesunde Ernährung und Bewegung treiben mich schon seit einigen Monaten um. Also versuche ich unter anderem weniger Zucker zu mir zu nehmen. Was gar nicht so einfach ist. Ganz darauf verzichten möchte ich nicht, ich esse viel zu gerne und ich genieße es. Und mal ganz ehrlich, schmecken soll es doch auch.

Aber gerade was Zucker angeht, da achte ich schon darauf, denn wo bitte versteckt die Lebensmittelindustrie den Zucker? In Ketchup, Heringssalat, Tomatensoße, Joghurtdressings, Gummibärchen, Gurken im Glas, Rotkohl im Glas, um nur einige zu nennen. Nicht zu vergessen, die Fertiggerichte. Erwiesen ist, dass Zucker müde, antriebslos und krank macht. Andererseits ist Zucker für den Körper aber auch wichtig. Ich fange jetzt hier nicht an mit Mengenangaben und Nährwerttabellen und wie schädlich zu viel Zucker ist, das haben wir schon alle in den Medien verfogt.

Ich bin nicht so die Süße

Ich bin überwiegend Tee-Trinkerin ohne Zucker. Den Schokoladen- bzw. Haselnussaufstrich habe ich ganz aus der Küche verbannt, auch wenn er noch so lecker ist. Anstatt Marmelade kaufe ich Fruchtaufstrich, der hat weniger Zucker. Bei Kuchen und anderen Süßspeisen reduziere ich den Zucker und nehme weniger, manchmal viel weniger wie im Rezept angegeben. Was Kuchen und Naschereien angeht, da bin ich sowieso nicht die Süße. Darauf kann ich gut verzichten. Aber an einer netten Kaffeetafel mit lieben Menschen und einer guten Tasse Kaffee, da sage ich natürlich auch zu einem Stück Kuchen nicht nein.

Natürlicher Zucker

Heute gab es mal wieder Obstsalat. Ich liebe Obstsalat. Frisch und saftig ohne zusätzlichen Zucker. Bei uns zu Hause gab es früher, als ich noch Kind war, den Obstsalat nur zu besonderen Anlässen.

Erst einmal gab es in den Supermärkten noch nicht diese Auswahl an Obst und dann lebten wir in der Stadt und meine Eltern hätten alles Obst kaufen müssen. Dazu war in der damaligen Zeit nicht so viel Geld da. Mein Mann dagegen ist ein Dorfkind und bei ihm zu Hause gab es einen großen Nutzgarten, mit allem, was man sich nur vorstellen kann. Von Johannisbeeren bis Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren, Stachelbeeren, Süß- und Sauerkirschen, Birnen und natürlich Äpfeln. Hab ich was vergessen? Ich glaube nicht.

Woher und wohin

Heute bekommen wir alles und zu jeder Jahreszeit. Die Frage ist nur, wo kommt das Obst her? Da wird es einmal um die halbe Welt geflogen, über viele hunderte von Kilometern über die Autobahn gefahren und inwieweit ist es behandelt bzw. gespritzt. Ich Glückliche habe eine Obstbausiedlung direkt vor der Haustür und kann dort meine Äpfel und Birnen kaufen. Sogar selbstgemachten Apfelsaft bekomme ich da. Und im Sommer kann ich die Erdbeeren direkt auf dem Feld pflücken. Das ist doch was, oder? Aber es gibt ja so viel mehr an Obst.

Mein Obstsalat ohne zusätzlichen Zucker

Jetzt also wieder zu meinem Obstsalat. Von Haus aus gehören bei mir Äpfel, Birnen, Apfelsinen und Bananen hinein. Bananen haben natürlich einigen Zucker und sind richtige Kalorienbomben. Eine normale Banane hat 88 bis 124 kcal. Aber egal. Diesmal habe ich auch Blaubeeren genommen. Diese sind überhaupt der Knaller. Ich mag sie unheimlich gern und sie haben jede Menge Vitamin C und E, welches das Immunsystem stärkt. Und außerdem kamen noch 2 Kiwis an den Salat. Mit zwei Kiwis hat man schon fast seinen täglichen Bedarf an Vitamin C gedeckt. Wie schon gesagt, es kam kein zusätzlicher Zucker daran, nur Zucker in seiner natürlichen Form.

Lecker!

Obstsalat ohne zusätzlichen Zucker

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich einige zuckerreduzierte (oder ganz ohne) Rezepte ausprobieren und was mir dann ganz besonders geschmeckt hat, das werde ich hier gern mit dir teilen.

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