Hast du ein Problem – wie löst du es?

Jeden Tag eröffnet sich uns irgendein Problem. Das kann ein ganz Harmloses sein wie ein Schraubglas lässt sich nicht ums Verrecken öffnen. Das Problem ist schnell gelöst. Ich nehme einen Pikser für Kondenzmilchdosen (ganz oldschool, der fristet sein Dasein nur noch für solche Zwecke in der Schublade) und stoße ein Loch in den Deckel des Schraubglases. Nun gut, dieses Problem ist wirklich harmlos um nicht zu sagen lächerlich. Da gibt es Schlimmeres.

Aber mal ganz ehrlich, sehen wir nicht manchmal Probleme, wo gar keine sind. Oder wir haben wirklich ein Problem und werden ganz kopflos. Jeder sieht ein Problem anders und jeder reagiert anders.

Vor vielen Jahren wurde ich immer etwas kopflos, wenn sich eine Situation auftat, die nicht eingeplant war bzw. mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich suchte hecktisch nach einer Lösung, was bei meiner Gemütsverfassung in dem Moment natürlich überhaupt nicht funktionierte.

Als Problem verstehen wir eine Aufgabe oder Streitfrage, zu dessen Lösung Sie bestimmte Hindernisse überwinden müssen. (karrierebibel)

Jeder hat eine andere Auffassung, was ein Problem ist, das kann eine Zugverspätung sein, kein Geld für eine große Reparatur, noch schlimmer ein Jobverlust oder eine plötzliche Erkrankung. Hängt das eigene Wohlergehen davon ab? Das kann zu Existenzängsten führen.

Wenn ich anfange und mir alle möglichen Szenarien des Problems im Kopf durchspiele, Vor- und Nachteile abwäge und ich komme zu keinem Ergebnis, wenn möglich nachts nicht gut schlafe, dann macht mich das ganz kirre. Wenn sich diese kleinen, miesen und fiesen Gedanken in meinem Kopf breit machen und eine Party feiern wollen, dann sage ich (ganz für mich im Stillen aber mit sehr viel Nachdruck) STOPP.

Wer hat den Satz gesagt: "Hätte hätte Fahrradkette."

Das heißt, nicht in der Vergangenheit herumzukramen und nach Fehlern zu suchen, sondern in die Zukunft zu schauen. Wichtig ist jetzt, eine Lösung zu finden.

Jetzt bin ich an dem Punkt, wie ich überhaupt auf dieses Thema gekommen bin. Ich habe eine kleine Geschichte gelesen, die ich gern mit dir teilen möchte.

Auf der Suche nach der Lösung

Es war einmal ein Mann, der ein scheinbar unlösbares Problem mit sich herumschleppte. Ständig auf der Suche nach einer Lösung, hetzte er umher. Aber er konnte keine Lösung finden, so sehr er sich auch abmühte und Suchte. Doch die Lösung folgte ihm. Sie selbst war außer Atem und schaffte es einfach nicht, den eilenden Suchenden einzuholen. Der Mann hetzte von einem Ort zum anderen und gönnte sich keine Ruhe. Schließlich war er so erschöpft, dass er sich in den Schatten eines Baumes legte, die Sonnenstrahlen in seinem Gesicht genoss, die vorbeiziehenden weißen Wolken beobachtete und dann einschlief. Die Lösung, die ihm immer noch auf den Fersen war, stolperte über ihn. Der Mann wachte auf und hatte plötzlich die lösung für sein Problem vor sich. (Autor unbekannt)

Ganz verbissen auf eine super Idee hinzuarbeiten, ist manchmal nicht zielführend. Du kennst das sicher. Aber auf einmal, vielleicht stehst du gerade an einer roten Ampel oder wartest auf den Bus und schaust dabei den Vögeln zu, die sich um ein Stück trocken Brot streiten oder du liegst entspannt in der Badewanne und bist eingehüllt in eine duftende Schaumwolke und ZACK, da ist sie. DIE LÖSUNG. Wie aus dem Nichts springt sie dich an und du denkst, na klar, warum bin ich da nicht schon eher drauf gekommen.

Unter Druck geht gar nichts.

Ich lasse erst einmal alles stehen und liegen und nehme mir einen Kaffee. Wie heißt es so schön, kommt Zeit kommt Rat.

 

Hast du eine Strategie, Problemen an den Kragen zu gehen?

Liebe Grüße

Gudrun

* * *

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8 Antworten

  1. Liebe Gudrun,

    ich sage mal, vor ein paar Jahren, hätte ich es mit meinem Temperament gelöst.
    Heute, versuche ich es so wie Du. Erst einmal abwarten. Klappt nicht immer, weil ich ein Mensch mit viel Emotionen bin, zuviel Gerechtigkeitssinn und wer hatte dann immer die A…. Karte. ICH!

    Heute versuche ich es, abwarten und dann….

    Liebe Grüße
    Elke

    1. Ja, klappt nicht immer, aber immer öfter. Musste ich 2019 lernen.
      Dir eine schöne Zeit, Christina.
      Herzliche Grüße
      Gudrun

  2. Erstmal tief Luft holen und innehalten. Das musste ich im Laufe des Lebens auch erstmal lernen. Manchmal brennt es noch mit mir durch. Mittlerweile bin ich aber gelassener.

    Liebe Grüße
    Sabine

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