De Haan – belgisches Seebad mit Flair

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Von uns aus in Niedersachsen bis zu unserem Nachbarn in Belgien ist es wirklich nur ein Katzensprung. Na ja, fast. Da haben wir schon längere Anfahrten zu unseren Urlaubsorten zurückgelegt. Aber in Belgien sind die Wege von A nach B im Allgemeinen kurz. Belgien ist übersichtlich. Klein aber fein.

Noch ein Abstecher nach Belgien?

Der Sommer ist noch nicht vorbei und vielleicht möchtet Ihr noch einmal ans Meer fahren und kennt die Nord- und Ostsee in Deutschland schon zur Genüge. Dann gebe ich Euch den Tipp, fahrt mal an die belgische Küste. Wenn nicht für ein oder zwei Wochen, dann doch für ein verlängertes Wochenende. Sie ist 65 km lang, an ihr liegen 15 Badeorte und es gibt viel zu sehen.

De Haan - das schönste Belle Epoque-Dorf in Belgien

In diesem Jahr hat es uns nach De Haan geführt. Es soll das schönste Belle Epoque-Dorf an der belgischen Küste sein. 1933 hat Albert Einstein hier gelebt. Nachdem wir Gent und Brügge gesehen hatten, wollten wir raus aus der Stadt und noch etwas Seeluft schnuppern.

Gewohnt haben wir im Hotel ibis De Haan. Es liegt etwas außerhalb im Grünen, aber der Strand und der Ort sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Das Auto kann auf dem hoteleigenen Parkplatz für 8 € pro Tag abgestellt werden.

Die Einrichtung des Hotels ist sehr farbig gehalten in den Zimmern wie in den Gemeinschaftsräumen.

Die Bar – hier kann abends nur eine Kleinigkeit gegessen werden, von Pizza bis Pasta. Leider nur Fertiggerichte. Das Hotel hat keinen Restaurantbetrieb. Also sucht Euch ein nettes Restaurant im Ort. Aber für ein Glas Wein oder ein belgisches Bier ist die Bar gerade richtig.

Der Frühstücksraum – das Frühstück ist sehr abwechslungsreich. Es fehlt an nichts.

Die Halle – ein Kicker- und ein Billiard-Tisch für schlechtes Wetter und wer bei schönem Wetter nicht zum Strand mag, der kann in den Pool gehen oder sich auf die Terrasse setzen. Die Mitarbeiter bringen gern ein kühles Getränk an den Tisch.

Unser Zimmer – der Fahrstuhl brachte uns in den 2. Stock. Für 14 Tage Urlaub wäre es mir zu klein gewesen. Für 4 Tage hat es gereicht. Der Schrankplatz war leider auch sehr begrenzt.

Die Mitarbeiter waren äußerst freundlich und haben uns jederzeit weitergeholfen.

Hotelflur im 2. Stock

Wasser, Wellen, Strand und Mee(h)r

Darum fahr ich doch in ein Seebad. Na klar. Wer es von Euch ruhig mag, der kann sich ein Badehaus mieten oder sich dicht bei den Dünen ein stilles Plätzchen suchen.

Wer es etwas hippiger und flippiger mag, der findet in den Badeorten die tollsten Beach-Clubs und Strandbars.

Belgien und die längste Straßenbahn der Welt

Diese Fahrt sollte man sich nicht entgehen lassen. Eine Straßenbahnfahrt über 65 km und 68 Haltestellen. Von Knokke-Heist an der niederländischen Grenze bis nach De Panne kurz vor der französichen Grenze  geht die Fahrt. Die Züge fahren im 10-Minuten-Takt und die gesamte Fahrt dauert ca. 2,5 Stdunden. Wir haben uns in De Haan für 8 € pro Person am Bahnhof ein Tagesticket gekauft. Mit dem könnt Ihr überall aussteigen und wieder einsteigen und lernt somit noch viele schöne Badeorte kennen. Von De Haan könnt Ihr Richtung De Panne über Ostende, Middelkerke und Nieuwpoort fahren. Oder in die andere Richtung auch von De Haan aus über Blankenberge, Zeebrugge nach Knokke.

Der kleine Belle-Epoque-Bahnhof in De Haan

Und das ganze Gegenteil in Nieuwpoort Stad

Dies war unsere dritte Station auf unserer Belgienrundreise. Das kleine Land hat wirklich viel zu bieten. Wenn Ihr mögt könnt Ihr hier noch einmal einen Abstecher nach Gent und Brügge machen. Bis Ende letzten Jahres hatte ich Belgien noch nicht auf meiner Reiseliste, aber ich habe es nicht bereut, diesem Land einen Besuch abgestattet zu haben. Wie siehts aus, seit Ihr schon mal dort gewesen?

Wenn Ihr Euren Urlaub noch vor Euch habt, dann wünsche ich Euch eine schöne Zeit und wenn Ihr schon wieder arbeitet, dann denkt dran: „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“. Ich wünsch Euch was.

Eure

Gudrun

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