Weihnachtsgeschenke – langsam wird’s Zeit

*Dieser Beitrag enthält unbezahlte Hinweise auf Weihnachtsgeschenke (ohne Auftrag)*

Der Countdown läuft. Der 2. Advent steht vor der Tür und das Weihnachtsfest rückt immer näher. Hast du schon alle Geschenke beisammen? Keine Sorge, ich habe auch noch nicht alles. Aber ich weiß, was ich noch besorgen muss.

Falls dir noch ein paar Ideen fehlen, vielleicht findest du hier noch eine Anregung. Es ist gar nicht so aufwändig und es muss ja nicht immer viel kosten.  Aber alles ist mit viel Liebe gemacht. Das ist doch wichtig. Immerhin heißt es doch: Weihnachten, das Fest der Liebe. Also, hier kommen meine Vorschläge:

  1. Geschenk aus der Küche – Granatapfel-Essig
  2. Geschenk aus der Küche – Sauerteig
  3. Seife
  4. Handstulpen
  5. Goldschale

Geschenke aus der Küche sind sehr beliebt. Selbstgemachte Geschenke sind immer etwas Besonderes.

Granatapfel-Essig

Ich mag diesen Essig besonders gern. Im Sommer kommt bei mir viel Salat auf den Teller und Granatapfel-Essig im Dressing schmeckt sehr fruchtig. Die Herstellung geht auch super einfach und du brauchst:  2 Granatäpfel, 500 ml Weißweinessig, 1 El Honig.

Den Granatapfel auf der Arbeitsfläche fest rollen. Dabei lösen sich innen die Kerne. Dann halbiert man ihn, legt ihn mit der Schnittstelle auf ein Brett oder einen Teller und klopft die Kerne heraus. Diese zusammen mit dem Essig und dem Honig aufkochen. Den Essig 2 – 3 Tage mit den Kernen ziehen lassen. Dann die Granatapfelkerne abseihen. Den Essig in eine schöne Flasche abfüllen. Vielleicht hast du irgendwo noch eine leere Flasche stehen. Ich schmeiße so schnell keine weg. Eine geschmackvolle Weihnachtsdeko dran und schon hast du das erste Weihnachtsgeschenk.

Sauerteig

Seitdem ich das Buch „Sauerteig – Glück vermehrt sich in 4 Tagen“ von Martina Goernemann habe, wird bei mir einmal in der Woche Brot gebacken. Ich habe mich in das Buch von Martina verliebt. Es ist nicht wie ein Kochbuch geschrieben, sondern vielmehr wie liebevolle Kurzgeschichten. Den Sauerteigstarter ansetzen ist eigentlich kein Hexenwerk. Denn das geht so:

1.Tag

  • 100 g Wasser mit
  • 100 g Mehl verrühren
  • 24 Stunden ruhen lassen (am besten bei 20 – 35 Grad und mit einem Baumwolltuch abgedeckt)

2.Tag

  • 200 g Starter mit
  • 100 g Wasser und
  • 120 g Mehl verrühren
  • 24 Stunden ruhen lassen

3. und 4. Tag

  • 200 g Starter mit
  • 100 g Wasser und
  • 120 g Mehl verrühren
  • 24 Stunden ruhen lassen

Man muss es einfach ausprobieren. Aber in den vier Tagen, da will der Sauerteig gehegt und gepflegt werden. Wenn es ihm zu kühl ist, tut er nix und wenn es ihm zu warm ist, tut er auch nix. Wenn der Teig mal nicht so geht, dann dem Wasser einfach etwas Zucker oder Honig beigeben. Nach dem Anfüttern, den Teig in ein schönes Glas geben und erst einmal in den Kühlschrank stellen (fest verschlossen). Dort wird er seine Arbeit einstellen. Wenn es dann losgehen soll, dann wird der Teig bei Zimmertemperatur wieder zum Leben erweckt und alle acht Stunden gefüttert. Eine Fütterung für jede Woche, die er im Kühlschrank stand. Brotrezepte findest du hier und hier. Ein schönes Geschenk und wenn dann der Duft von frischgebackenem Brot durch die Wohnung zieht, wird der oder die Beschenkte liebevoll an dich denken.

Seife

Nein, bei Seife denke ich nicht an Stücke aus dem Supermarkt oder einem Drogerie-Discounter. Obwohl, bei einem Drogerie-Discounter kann man schon schöne Stücke finden. Aber die sind nicht handgesiedet und Natur. Natur heißt ohne Palmöl und Tenside und dem ganzen anderen ungesunden Zeug.

Dafür werden die Seifen aus den kleinen privaten Seifenmanufakturen aus hochwertigen Rohstoffen aus biologischem Anbau hergestellt und haben so schöne Namen wie Blaue Lagune, Feenseife, Seidenrose, Seewind und Blauer Engel. Wenn man sich in fremde Länder träumen möchte, dann gibt es Hawaiiseife, Kaffeeseife, Marrakeschseife, Shivaseife und Afrikaseife.

Unsere Geruchsnerven werden sie lieben und unsere Haut wird dankbar sein. Ich habe das große Glück Simones Seifenmanufaktur in meiner Nähe zu haben.

Handstulpen

Meine heißgeliebten Handstulpen. Bin ich froh, dass ich sie habe. Handschuhe gehen gar nicht. Wenn ich unterwegs bin und einkaufe, dann immer Handschuhe an – Handschuhe aus. Ätzend. Das dunkle Paar ist gehäkelt. Die habe ich mir praktisch an die Hand gehäkelt, ohne Anleitung. Immer wieder angehalten, anprobiert und weiter ging es. Sogar mit dem Daumen, das habe ich mir selbst zurechtgefummelt.

Das zweite Paar, das ich dir hier zeige, dürfte eigentlich noch gar nicht an die Öffentlichkeit. Es wird ein Weihnachtsgeschenk. Also pst, nichts verraten. Die habe ich in drei Tagen fertigbekommen.

Wenn du etwas strickerprobt bist, kann eigentlich nichts schief gehen. Eine Anleitung für Handstulpen findest du hier.

Goldschale

Diese wunderschöne Schale habe ich von meiner Tochter zum Geburtstag bekommen und sie steht jetzt bei mir im Badezimmer.

Aber sie ist genauso ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Du brauchst dazu:

Gießbeton, Wasser, Plastikschale zum Anrühren, ein altes Messer oder einen alten Löffel zum Umrühren, Luftballon, Schere, Glas, Pinsel, Gummihandschule

Die Anleitung findest du hier.

Du siehst, es ist alles kein Hexenwerk. Vielleicht ist ja eine kleine Anregung dabei und wenn nicht, dann ist dir beim Lesen eine andere Idee gekommen. Kann ja sein.

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